Die Oktoberfest-Geschichte: Wie auf der Wiesn alles begann…

Fünf Tage lang feierten die Bayern im Jahr 1810 die Hochzeit ihres Kronprinzen Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach der Vermählung am 12. Oktober luden die Wittelsbacher am folgenden Abend zu Freibier, kostenlosen Getränke und einer prächtigen Schützenparade ein. Für viele Historiker gilt dieses riesige Festtreiben in München als erstes Oktoberfest.
Andere datieren den Startschuss für die Oktoberfest-Geschichte auf den 17. Oktober 1810. Rund 30.000 Besucher sollen an diesem Tag am Stadtrand zusammengeströmt sein, um bei einem feierlichen Pferderennen zuzuschauen und sich in Zelten zu verköstigen.

Zum bleibenden Andenken an die neue Prinzessin erhielt das Gelände den Namen „Theresienwiese“ – und die begeisterten Münchner entschieden sich, das Oktoberfest im darauffolgenden Jahr zu wiederholen.
Festliche Highlights wie die Schützenparade, der sportliche Wettstreit und der Ausklang mit Böllerschüssen sind bis heute als typische Bräuche zum Oktoberfest erhalten geblieben. Auch das Feiern in festlich-bayrischer Tracht hat sich als Tradition bewahrt, was das Oktoberfest weltweit so einmalig macht.

Das beste Zelt auf dem Oktoberfest

Auf hungrige und durstige Wiesn-Besucher warten 14 große sowie zahlreiche kleine Festzelte. Das Oktoberfest bietet also vielfältige Möglichkeiten, eine Maß zu trinken und bayrische Schmankerln zu verzehren. Einen Überblick können Sie sich auf dem detaillierten Oktoberfest-Lageplan verschaffen, den die Stadt München auf ihrem Webportal kostenlos zum Download bereitstellt.
Welches das beste Zelt zum Oktoberfest ist, entscheiden Ihre persönlichen Vorlieben. In jedem werden andere Traditionen gepflegt. Das Hacker-Festzelt zum Beispiel verfügt über eine drehbare Musikbühne – so verpasst kein Besucher etwas von der Gaudi. In der Braurösl sorgt eine hauseigene Jodlerin mit ihren Gesangskünsten für Stimmung.

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Das Wiesn-Barometer: Zahlen, Fakten & Wiesn-Rekorde

Unzählige Gastronomie-Betriebe, ein enormer Bierkonsum und riesige Besucherzahlen – das Oktoberfest ist ein Event der Superlative. Dass die Wiesn das größte Volksfest der Welt sind, zeigt auch der Umsatz auf dem Oktoberfest. Ein Blick auf die Oktoberfest-Statistik:

Das Festgelände
Das Festgelände auf der Theresienwiese umfasst eine Fläche von 31 Hektar, hinzu kommt seit 2010 die "Oide Wiesn" mit 3,5 Hektar.
Besucherzahlen
Die Besucherzahl erreichte 1985 den Wiesn-Rekord von 7,1 Millionen. 2016 kamen 5,6 Millionen Gäste.
Festzeltgröße
Die Festzelte bieten Platz für rund 110.000 Gäste. Allein im Hofbräu können 9.991 Wiesn-Besucher feiern.
Toilettenanlagen
Die Toilettenanlagen garantieren rund 1.400 weitere "Sitzplätze".
Bierausschank
Der Bierausschank betrug im Jahr 2016 ca. 6,6 Millionen Maß. Mit bis zu 6,1 Prozent erreichte 2016 auch der Wiesnbier-Alkoholgehalt ein Spitzenniveau.
Brathendl-Verzehr
Der Brathendl-Verzehr belief sich im Jahr 2016 auf 366.000 Portionen.
Fundbüro
2016 sammelten sich im Fundbüro der Wiesn 3.665 Fundsachen, darunter 656 Geldbörsen und 764 Ausweise.

Preise beim Oktoberfest – Wie hoch ist der Bierpreis?

Auch wenn der Oktoberfest-Eintritt frei ist – wenn Sie einen Sitzplatz im Festzelt haben wollen, sollten Sie frühzeitig einen Tisch reservieren. Dazu erwerben Sie in den jeweiligen Zelten eine bestimmte Anzahl an Oktoberfest-Karten für Speisen und Getränke. Für privat veranstaltete Volksfeste in Deutschland können Sie oftmals Oktoberfest-Tickets kaufen, die ebenfalls einen festen Sitzplatz und ausgewählte Schmankerl und Getränke beinhalten.
Die Preise für Hendl, Brezn und Schweinswürstl an den zahlreichen Imbiss-Ständen werden von den Besuchern jedes Jahr genau beobachtet. Besonderes Augenmerk liegt auf dem aktuellen Bierpreis. Zum Oktoberfest 2017 zahlen durstige Gäste zwischen 10,60 und 10,95 Euro für eine Maß.

Oktoberfest feiern bei dodenhof in der Almhütte „Wilde Hilde“ vom 16.09. bis 02.10.2017

Oktoberfest-Programm: Gaudi und traditionelle Events

Highlights im Oktoberfest-Programm sind der Einzug der Wirte, der feierliche Fass-Anstich am ersten Tag und der krachende Abschluss mit dem Böllerschießen vor der Bavaria. Ein Muss ist auch der Oktoberfest-Umzug der Trachten- und Schützengruppen am ersten Wiesn-Sonntag. Zudem finden jedes Jahr zahlreiche Sonderveranstaltungen statt, über die Sie sich auf der Termin-Seite vom Münchner Stadtportal informieren können. Fans von traditioneller Blasmusik erwarten voller Vorfreude das jährliche Standkonzert der Oktoberfest-Kapellen auf den Stufen der Bavaria.